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die güldene Sonne
Der Text ist von Philipp von Zesen (1619 - 1689). Der Komponist und evangelische Kirchenmusiker Johann Georg Ahle lebte von 1651 bis 1706.

die güldene Sonne

Die güldene Sonne
Bringt Leben und Wonne,
Die Finsternis weicht.
Der Morgen sich zeiget,
Die Röte aufsteiget,
Der Monde verbleicht.

Nun sollen wir loben
Den Höchsten dort oben,
Daß er uns die Nacht
Hat wollen behüten
Vor Schrecken und Wüten
Der höllischen Macht.

Kommt, lasset uns singen,
Die Stimmen erschwingen,
Zu danken dem Herrn.
Ei, bittet und flehet,
Daß er uns beistehet
Und weichet nicht fern.

In meinem Studieren
Wird er mich wohl führen
Und bleiben bei mir,
Wird schärfen die Sinnen
Zu neuem Beginnen
Und öffnen die Tür.
Boden