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Brüderlein fein
Dieses Lied ist die volkstümliche Fassung des Duetts "Abschied von der Jugend" aus "das Mädchen aus der Feenwelt" (1826) von Ferdinand Reimund (1790 - 1836). Der Komponist Joseph Drechsler lebte von 1782 - 1852.

Brüderlein fein

Brüderlein fein, Brüderlein fein,
Mußt mir ja nicht böse sein!
Brüderlein fein, Brüderlein fein,
Mußt nicht böse sein!
Scheint die Sonne noch so schön,
Einmal muß sie untergehn.
Brüderlein fein, Brüderlein fein,
Mußt nicht böse sein!

Brüderlein fein, Brüderlein fein,
Wirst doch nicht so kindisch sein!
Brüderlein fein, Brüderlein fein,
Mußt nicht kindisch sein!
Geb zehntausend Taler dir,
Alle Jahr bleibst du bei mir.
Brüderlein fein, Brüderlein fein,
Bleibst du wohl bei mir?

Brüderlein fein, Brüderlein fein,
Sag mir nur, was fällt dir ein?
Brüderlein fein, Brüderlein fein,
Sag, was fällt dir ein?
Geld kann vieles auf der Welt,
Jugend kauft man nicht mit Geld!
Brüderlein fein, Brüderlein fein,
's mußt geschieden sein.

Brüderlein fein, Brüderlein fein,
Du wirst doch ein Spitzbub sein!
Brüderlein fein, Brüderlein fein,
Wirst ein Spitzbub sein!
Willst du nicht mit mir bestehn,
Nun, so kannst zum Teufel gehn!
Brüderlein fein, Brüderlein fein,
Kannst zum Teufel gehn!

Brüderlein fein, Brüderlein fein,
Zärtlich muß geschieden sein!
Brüderlein fein, Brüderlein fein,
's mußt geschieden sein.
Denk manchmal an mich zurück,
Schimpf nicht auf der Jugend Glück.
Brüderlein fein, Brüderlein fein,
Schlag zum Abschied ein!
Boden