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der Mond, der scheint
Der Text ist so banal, wie das Leben banal ist. Aber die Musik macht aus dem Banalen etwas Besonderes.

der Mond, der scheint

|: Der Mond, der scheint,
Das Kindlein weint. :|
|: Die Glock' schlägt zwölf, :|
Daß Gott doch allen Kranken helf.

|: Gott alles weiß,
Das Mäuslein beißt. :|
|: Die Glock' schlägt ein, :|
Der Traum spielt auf dem Kissen dein.

|: Die Sternlein schön
Am Himmel gehn. :|
|: Die Glock' schlägt zwei, :|
Sie gehen hinunter nach der Reih'.

|: Der Wind, der weht,
Der Hahn, der kräht. :|
|: Die Glock' schlägt drei, :|
Der Fuhrmann hebt sich von der Streu.

|: Der Gaul, der scharrt,
Die Stalltür knarrt. :|
|: Die Glock' schlägt vier, :|
Der Kutscher siebt den Haber schier.

|: Die Schwalbe lacht,
Die Sonn' erwacht. :|
|: Die Glock' schlägt fünf, :|
Der Wandrer macht sich auf die Strümpf'.

|: Das Huhn gagackt,
Die Ente quakt. :|
|: Die Glock' schlägt sechs, :|
Steh auf, steh auf, du faule Hex'!

|: Zum Becker lauf,
Ein Wecklein kauf. :|
|: Die Glock' schlägt sieben, :|
Die Milch tu an das Fenster schieben.

|: Tu Butter 'nein
Und Zucker fein. :|
|: Die Glock' schlägt acht, :|
Geschwind dem Kind die Supp' gebracht.
Boden