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ich stund auf hohem Berge
ich stund auf hohem Berge
Wenn ich mir diese Melodie so betrachte, vermute ich das 18. Jahrhundert.

ich stund auf hohem Berge

Ich stund auf hohem Berge,
Schaut' in den tiefen Rhein,
Darin las ich geschrieben,
Daß wir uns sollen lieben
|: Und treu, und treu verbunden sein. :|

Ich ging mit ihr lustwandeln,
Lustwandeln in den Wald;
Ich tat ihr etwas schenken,
Daran sie sollt' gedenken,
|: Von Gold, von Gold ein Ringelein. :|

Ein Ringelein zu schenken,
Das kostet nichts als Geld.
Der Ringlein und Dukaten,
Der kann man sich entraten,
|: Der sind, der sind noch in der Welt. :|

Leb wohl, mein fein Herzliebchen!
Es muß geschieden sein.
Wenn ich dann wiederkomme,
Soll es uns beiden frommen.
|: Feinslieb, Feinslieb, gedenke mein! :|
Boden