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im schwarzen Walfisch zu Askalon
Der Text zu dieser Volksweise ist von Joseph Victor von Scheffel (16.02.1826 - 09.04.1886).

im schwarzen Walfisch zu Askalon

Im schwarzen Walfisch zu Askalon,
Da trank ein Mann drei Tag',
|: Bis daß er steif wie 'n Besenstiel
Am Marmortische lag. :|

Im schwarzen Walfisch zu Askalon,
Da sprach der Wirt: "Halt an!
|: Der trinkt von meinem Dattelsaft
Mehr, als er zahlen kann." :|

Im schwarzen Walfisch zu Askalon,
Da bracht' der Kellner Schar
|: In Keilschrift auf sechs Ziegelstein'
Dem Gast die Rechnung dar. :|

Im schwarzen Walfisch zu Askalon,
Da sprach der Gast: "O weh!
|: Mein bares Geld ging alles drauf
Im Lamm zu Ninive!" :|

Im schwarzen Walfisch zu Askalon,
Da schlug die Uhr halb vier,
|: Da warf der Hausknecht aus Nubierland
Den Fremden vor die Tür. :|

Im schwarzen Walfisch zu Askalon
Wird kein Prophet geehrt
|: Und wer vergnügt dort leben will,
Zahlt bar, was er verzehrt. :|

Im schwarzen Walfisch zu Askalon,
Da schlug die Uhr halb neun,
|: Da warf der Hausknecht aus Nubierland
Den Fremden wieder rein. :|
Boden