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ich reise über 's grüne Land
Die Weise zu diesem Gedicht von Joseph von Eichendorff (der kommt bei mir gleich nach Heinrich Heine) ist von David Hermann Engel (1816 - 1877). Wie in dem Text beschrieben habe ich mir als Jugendlicher die Welt geträumt.

ich reise über 's grüne Land

Ich reise über 's grüne Land,
Der Winter ist vergangen.
Hab um den Hals ein gülden Band,
Daran die Laute hangen.

Der Morgen tut ein'n roten Schein,
Den recht mein Herze spüret.
Da greif ich in die Saiten ein,
Der liebe Gott mich führet.

So silbern geht der Ströme Lauf,
Fernüber schallt Geläute,
Die Seele ruft in sich: "Glück auf!"
Rings grüßen frohe Leute.

Mein Herz ist recht von Diamant,
Ein Blum' von Edelsteinen:
Die funkeln lustig übers Land,
In tausend schönen Scheinen.

Wie bist du schön! Hinaus!
Im Wald gehn Wasser auf und unter;
Im grünen Wald sing, dass es schallt:
Mein Herz bleib frei und munter!

Wie liegt all' falsche Pracht so weit!
Schlaf wohl auf stiller Erde,
Gott schütz dein Herz in Ewigkeit,
Dass es nie traurig werde!
Boden