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Sollten Erwachsene Kinderlieder schreiben?

Was ist eigentlich ein Kinderlied? In der Regel versteht man unter einem Kinderlied ein Lied, das Erwachsene für Kinder geschrieben haben. Der bekannteste Autor für Kinderlieder in Deutschland ist Heinrich Hoffmann von Fallersleben. In der Regel sollen diese Lieder einen Erziehungsbeitrag liefern. In dem Lied „summ, summ, summ! Bienchen summ herum“ heißt es weiter „Ei, wir tun dir nichts zuleide, flieg nur aus in Wald und Heide“. Ein Kind, gerade im Lausbubenalter, würde niemals auf die Idee kommen sich so einen politisch korrekten Text auszudenken.

Und so, wie ein echtes Volkslied aus dem Volke kommt, so stammt ein echtes Kinderlied aus Kinderhand. Bereits Mozart machte es mit seinem Lied „bona nox“ uns vor:


Bona nox, bist a rechter Ochs;

Bona Notte, liebe Lotte, bonne nuit,

Pfui, pfui, good night, good night,

Heut müss' ma no weit; gute Nacht, gute Nacht,

Scheiß' ins Bett, dass 's kracht, gute Nacht!

Schlaf fei gsund und reck den Arsch zum Mund!


Das ist ein echtes Kinderlied, von einem Kind geschrieben.

Andere Beispiele sind: „Opa wollte baden gehn“, „von den blauen Bergen kommen wir“ oder „ein Hase saß im tiefen Tal“ .

Mein Fazit: Erwachsene sollten keine Kinderlieder schreiben. Die Texte wirken nervig belehrend und sind für Kinder zu langweilig. Unsere Aufgabe ist es, die echten Kinderlieder zu sammeln und für die Nachwelt zu bewahren.

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