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die Blümelein, sie schlafen
Der Text zu dieser Weise von Anton Wilhelm Florentin von Zuccalmaglio (1803 - 1869) ist von Friedrich von Spee (1591 - 1635).

die Blümelein, sie schlafen

Die Blümelein, sie schlafen
Schon längst im Mondenschein,
Sie nicken mit den Köpfchen
Auf ihren Stängelein.
Es rüttelt sich der Blütenbaum,
Er säuselt wie im Traum:
Schlafe, schlafe, schlaf ein,
Mein Kindelein!

Die Vögelein, sie sangen
So süß im Sonnschein,
Sie sind zur Ruh' gegangen
In ihre Nestchen klein.
Das Heimchen in dem Ährengrund,
Es tut allein sich kund:
Schlafe, schlafe, schlaf ein,
Mein Kindelein!

Sandmännchen kommt geschlichen
Und guckt durchs Fensterlein,
Ob irgend noch ein Liebchen
Nicht mag zu Bette sein,
Und wo er noch ein Kindchen fand,
Streut er ins Auge Sand:
Schlafe, schlafe, schlaf ein,
Mein Kindelein!
Boden