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grad aus dem Wirtshaus
Der Text zu dieser Volksweise ist von Heinrich von Mühler (04.11.1813 - 02.04.1874).

grad aus dem Wirtshaus

Grad aus dem Wirtshaus, da komm ich heraus,
Straße, wie wunderlich siehst du mir aus;
Rechter Hand, linker Hand, beides vertauscht;
Straße, ich merk es wohl, du bist berauscht.

Was für ein schief' Gesicht, Mond, machst denn du?
Ein Auge hat er auf, eins hat er zu.
Du wirst betrunken sein, das seh ich hell:
Schäme dich, schäme dich, alter Gesell!

Und die Laternen erst, was muss ich sehn!
Die können alle nicht grade mehr stehn.
Wackeln und fackeln die Kreuz und die Quer;
Scheinen betrunken mir allesamt schwer.

Alles im Sturme rings, Großes und Klein',
Wag ich darunter mich, nüchtern allein?
Das scheint bedenklich mir, ein Wagestück,
Da geh ich lieber ins Wirtshaus zurück.
Boden